Archive for the ‘iMovie’ Category

h1

Hochauflösende Diashow / Präsentation mit iMovie HD

23. Juli 2008

Mit iPhoto lassen sich sehr einfach Diashows mit hinterlegter Musik und Ken-Burns-Effekten erzeugen. Die Weitergabe dieser Multivisons-Shows ist aber nicht so einfach. Die Exportmöglichkeiten reduzieren die Auflösung der Bilder, so dass diese hässlich werden. Hochauflösende Diashows bzw. Präsentationen lassen sich besser in iMovie (ich verwende nach wie vor iMovie 6) erzeugen.

Wichtig ist, dass man bei der Erstellung des Projektes das Videoformat (relativ klein und unten, rechts von einem kleinen Dreieck im Dialogfeld „Neues Projekt“ zu finden) auf HDV 720p (eine vertikale Auflösung von 720 Punkten genügt derzeit wohl) definiert – sonst nimmt iMovie PAL mit nur 768×526 Bildpunkten an und reduziert die Auflösung aller Bilder entsprechend.

Als erstes füge ich gerne die Tonspur hinzu – dann weiss ich in etwa wie lange die Präsentation werden soll und kann mir so die Anzeigedauer je Bild ausrechen.

Dann muss man beim Hinzufügen der Bilder beachten, dass man über die Bildeinstellungen eine ersten Bildes schon einmal die Dauer der Anzeige je Bild und den Zoomfaktor für den Start von Ken Burns Effekten sinnvoll einstellt. Da ich z.B. nicht alle Bilder bewegt einbinden will und gerne das gesamte Bild sehen möchte schalte ich den Effekt aus und achte auf einen Faktor von 1.

Als nächstes kommen ev. Filter (Sepia, …) und die Übergänge dazu – letztere verkürzen die Länge der Videospur! (Wohl wegen der Überschneidungen)

Zuletzt fügt man die Titel hinzu.

Export hochauflösender Diashows aus iMovie

Das mühsamste ist die richtigen Einstellungen zu finden, so dass der exportierte Film ruckelfrei abläuft und die Bilder scharf dargestellt werden. Ich hab nach langem Probieren diese Einstellung gewählt

Entscheidend war unter anderem, dass man die Bildrate auf 24fps fix einstellt – vor allem bei längeren Filmen. Dazu noch das Hackerl gesetzt bei „Deinterleaced“ und ich hab einen ruckelfreien Film mit gestochen scharfen Aufnahmen bekommen.

Lässt sich sowohl am Mac als auch unter Windows XP (bei installiertem QuickTime 7) abspielen.

Größe: Ein 7 Minuten „Film“ in HD (1280×720) wird bei dieser Einstellung knapp 900 MB groß – wenn man die Qualität im Compressor von „Optimal“ auf 75% reduziert, werden daraus 717 MB – die Einsparung hält sich also in Grenzen und wenn man genau schaut, sieht man den Qualitätsunterschied.

Im Quicktime wird dann diese Info angezeigt:

h1

iMovie Papierkorb lässt sich nicht leeren

10. Juli 2008

Beim Versuch einen über 7 GB schweren Papierkorb von iMovie zu löschen, kommt folgende Meldung:

Das Projekt konnte nicht gesichert werden. Möglicherweise ist das Volume voll oder schreibgeschützt oder Sie haben nicht die erforderlichen Zugriffsrechte für den aktuellen Speicherort
Das Projekt konnte nicht gesichert werden. Möglicherweise ist das Volume voll oder schreibgeschützt oder Sie haben nicht die erforderlichen Zugriffsrechte für den aktuellen Speicherort

„Das Projekt konnte nicht gesichert werden. Möglicherweise ist das Volume voll oder schreibgeschützt oder Sie haben nicht die erforderlichen Zugriffsrechte für den aktuellen Speicherort (0).“

Die aufgezählten Möglichkeiten brachten mich dann letztendlich dazu, mir die Berechtigungen genauer anzusehen; und das war es dann auch: Die Datei *.iMovieProj in dem betroffenen Projektpaket (also muss man erst einmal das iMovie-Projekt mit „Paketinhalt zeigen“ öffnen) hatte einen unbekannten Benutzer mit „Keine Rechte“.

Der Benutzer Unbekannt verursachte die Probleme

Der Benutzer Unbekannt verursachte die Probleme

Diese ACLs sind nicht über den Finder veränderbar. Am Terminal wären diese mit „chmod +a“ zu korrigieren – was mich aber nicht g’freut hat (hab mich bisher mit ACLs in UNIXen nicht beschäftigen mögen). Aber als alter Hase weiss man, dass es Dateisysteme gibt, die keine Berechtigungs-Listen (ACLs = Access Control Lists) unterstützen. Kopiert man eine Datei auf ein solches Dateisystem, gehen die ACLs der Datei zwangsläufig verloren. Ein solches Dateisystem ist FAT32, mit dem ich meinen USB-Stick formatiert habe. Also Datei dorthin verschieben (das löscht die ACL) und wieder zurück – dabei wird die Datei neu angelegt und bekommt ordentliche Berechtigungen. Ab dann liess sich der Papierkorb problemlos löschen.

Und nun noch ein Link für jene, die sich in die ja duchaus interessante Welt von ACL und ACE einlesen möchten:

http://www.pts.ch/consoliero/19_acl/19consoliero_acl.html

h1

iMovie-Export: ohne Kammeffekte

15. November 2007

Scharfe Titel hab ich ja schon – aber wie bekomme ich diese Kämme an den Konturen weg?

Vorab: Die kammartigen Verzerrungen an den Konturen bewegter Objekte sind nur am Computermonitor zu sehen, nicht am Fernseher. Warum? Weil der Computermonitor so gut ist, dass er diese Abweichungen anzeigt. Das Problem entsteht daraus, dass DV ein interleaced-Format ist, also Halbbilder abspeichert, die dann wiederum zusammengesetzt werden müssen. Progressive, im Gegensatz zu interleaced, Formate speichern ganze, also vollständige Bilder (genauer Frames) ab – und die sehen gut aus, am Computer genauso wie am TV.

Also wie bekomme ich progressive Bilder im Export? Die Option dazu versteckt sich ganz hinten im untersten Untermenü zur Größe der Frames und nennt sich „Videoquelle (Deinterleaced)„. Mangelns Kontext und Doku zu dieser Option, kann ich nur raten, dass damit dem Exporter von iMovie gesagt wird, dass die PAL-Halbbilder zu ganzen Frames zusammengesetzt werden sollen. Frage man mich bitte nicht, warum das nicht Standard ist!

iMovie-Export: Übersicht iMovie-Export: Videoeinstellungen

 Deinterleace

Das Ergebnis der obigen Bildschirmschüsse war ein 2,5 GB großes Video-File für den 12 Minuten Film, das sowohl gestochen scharfe Titel-Schriften, als auch Kammeffekt-freie Bewegtszenen zeigte. Schön!

http://www.foolishpassion.org/vidding-tips/interlacing-video.html

h1

iMovie Exportformate: Wie bekomme ich hohe Qualität?

10. November 2007

iMovie und Quicktime: gestochen scharfe Titel statt zerfranster Ränder

Beim Export einer selbst produzierten Star Wars Episode ist mir beim Export aufgefallen, nein es stach mir schmerzhaft ins Auge, dass die Titel-Schriften insbesondere vor bewegten Bildern ganz grauslig unscharf und am Rand zerfranst gezeigt werden. Nach einigem Probieren mit x verschiedenen Formaten, fand ich die Lösung an einem ganz anderen Ort – nämlich beim Quicktime-Player. Der hat eine Option „Hohe Videoqualität verwenden (falls verfügbar)“ – und die war abgeschalten. Somit hab ich das Bild zerfranst gesehen, auch wenn es besser darstellbar gewesen wäre.

Hohe Videoqualität verwenden

Zu den Exportformaten:

  • Normaler DV-Export -> unscharf:
    • Video: DV, 720 x 576 (768 x 576), 16,7 Mill.
    • Audio: DV, Stereo, 32,000 kHz
    • Dateigröße (Festplatte/lt. Quicktime): 2,43GB/4,87
  • Quicktime, komprimiert -> gestochen scharf:
    • Video: 16 Bit Integer (Little Endian), DV, 720 x 576 (768 x 576), 16,7 Mill.
    • Audio: Stereo (L R), 48,000 kHz
    • Dateigröße: 2,53GB/2,53GB
  • MP4-komprimiert -> Titel scharf, Komprimierung am Bild aber sichtbar („JPEG-Quadrate“):
    • Audio: AAC, Stereo (L R), 32,000 kHz
    • Video: H.264 Decoder, 768 x 576, 16,7 Mill.
    • Dateigröße: 1,9MB (sic!)/30MB

Fazit: Mit einem komprimierten Quicktimefilm, der um nur 100MB größer ist, als die bei mir voreingestellten DV-Exportoptionen, erreicht man eine signifikant bessere Qualität. Wenn man geringe Abstriche an die Qualität in Kauf nimmt, kann man die Dateigröße auf durchaus webtaugliche 1,9 MB reduzieren – und dass bei der vollen Größe von 768×576 Bildpunkten!

http://docs.info.apple.com/article.html?artnum=93002-de