Archive for the ‘Mac OS X’ Category

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iMac schläft nicht mehr – VMware war schuld!

4. Januar 2010

Schon seit längerem hat mein iMac Einschlafprobleme. Auf ausdrückliche Aufforderung (Einschaltknopf drücken oder auf der Konsole shutdown -s now eingeben) legt er sich zwar brav zur Ruhe doch die Zeiten in den Systemeinstellungen, nach denen der Computer in den Ruhezustand gehen sollte ignorierte er hartnäckig.

Die genaue Durchsicht der Prozessliste in der Aktivitätsanzeige förderte einige suspekte Prozesse zu Tage. Ich beendete einen nach dem anderen und auf einmal legte sich mein iMac brav schlafen. Ich hatte natürlich die Zeit auf 1 Minute gestellt – im Endeffekt dauert es aber so ca. 5 Minuten ab der letzten Eingabe, dass sich der Computer in den Ruhezustand begibt.

Letztendlich war es bei mir eine ganze Reihe an vmnet-Prozessen, die verhinderten, dass der energiesparende Ruhezustand erreicht wurde. Diese stammten von meiner VMware-Fusion Installation (Version 2.x). Da ich ohnedies auf die neue Version 3.0 aktualisieren wollte entfernte ich VMware Fusion 2.0 (mit dem Deinstallationsprogramm das bei dem Programmpaket (DMG) dabei ist.) Und siehe da, der Computer ging brav schlafen und auch nach der Installation der Version 3.0 ist das noch so. Heureka!

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Backups.backupdb löschen

31. Dezember 2009

Böse Geschichte: Ein sich aufgehängtes Backup mittels Time-Machine auf eine externe WD MyBook Studio Edition (1 TB) hinterliess ein nicht mehr zu löschendes Verzeichnis Backups.backupdb. Nach intensiver Suche in Büchern und Foren habe ich dann eine Lösung gefunden.

Die Lösung in Kurzform (für Leopard):

  1. Deaktivieren der ACLs (fsaclctl)
  2. Löschen des Verzeichnisses im Finder (nicht auf der Komandozeile)

Lösungsansätze für Snow-Leopard siehe Ende des Artikels.

Meine Odysee und Erkenntnisse


Flags

Quellen
Kommandozeile
    $ ls -lO datei01
    -rw-r--r--  1 ingolantschner  ingolantschner  uchg 0 31 Dez 13:00 datei01
    $ chflags nouchg datei01
    $ ls -lO datei01
    -rw-r--r--  1 ingolantschner  ingolantschner  - 0 31 Dez 13:00 datei01
    $ sudo chflags schg datei01
    $ sudo chflags noschg datei01
    $ ls -lO datei01
    -rw-r--r--  1 ingolantschner  ingolantschner  schg 0 31 Dez 13:00 datei01
    $ ls -lO datei01
    -rw-r--r--  1 ingolantschner  ingolantschner  - 0 31 Dez 13:00 datei01

Ergebnis: An den Flags lag es also nicht.


ACLs komplett entfernen

Quelle: http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=1469957

    $ sudo chmod -R -N Backups.backupdb/
    chmod: Failed to clear ACL on file spinning-globe.scm: Operation not permitted

Sandbox

Schaut ganz nett aus das Tool – setzt die Rechte aber auch nicht um. Das sehen wir z.B.

hier:

    $ ls -le Installer\ Log\ File
    -rwxrwxrwx@ 3 lisi  staff  12922 23 Sep  2008 Installer Log File
     0: group:everyone deny write,delete,append,writeattr,writeextattr,chown

Ausserdem gibt es von Seiten Sandbox keine Rückmeldung, dass das Setzen der Berechtigungen fehlschlug. Ein zuverlässiges Werkzeug schaut anders aus.

Interessant: Dieses pauschale evereyone deny schaut nicht gut aus … ich habe einen Verdacht.

Reproduktion meines Verdachtes
    $ chmod +a "everyone deny write,delete,append,writeattr,writeextattr,chown" datei02
    $ ls -le datei02
    -rw-r--r--+ 1 ingolantschner  ingolantschner  0 31 Dez 14:01 datei02
     0: group:everyone deny write,delete,append,writeattr,writeextattr,chown
    $ rm datei02
    override rw-r--r--  ingolantschner/ingolantschner for datei02? y
    rm: datei02: Permission denied
    $ sudo rm datei02
    Password:
    $ ls -le datei02
    ls: datei02: No such file or directory

Seltsam: Eine so gesperrte Datei kann also sehr wohl noch mit sudo gelöscht werden. (Also an sich ist das nicht so verwunderlich und durchaus eine vernünftige Verhaltensweise des Betriebssystemes – nur im konkreten Fall wähnte ich mich schon einer Erklärung nahe, die jetzt aber nicht zutrifft.) Mein Verdacht, dass das „everyone deny …“ meine Löschversuche ursächlich unterbindet war also unbegründet.


ACLs ausschalten

Quelle: http://www.macosxhints.com/article.php?story=20080128003716101

    $ fsaclctl -p /Volumes/Filme/ -v
    fsaclctl version 1.2
    $ fsaclctl -p /Volumes/Filme/
    Access control lists are supported on /Volumes/Filme/.

    $ sudo fsaclctl -p /Volumes/Filme/ -d
    $ ls -le Installer\ Log\ File
    -rwxrwxrwx@ 3 lisi  staff  12922 23 Sep  2008 Installer Log File

Die ACLs werden nicht mehr angezeigt.

Erster Teilerfolg: Mit sudo rm <datei> lässt sich die Datei nun endlich entfernen.

    $ sudo rm Installer\ Log\ File
    $ ls -le Installer\ Log\ File
    ls: Installer Log File: No such file or directory
Symlink (Alias?) lässt sich nicht entfernen
    $ ls -le
    total 8
    lrwxr-xr-x  1 root  staff   28 30 Dez 17:57 CodeResources -> _CodeSignature/CodeResources
    drwxr-xr-x  5 lisi  staff  170 31 Dez 14:09 Frameworks
    iMac-Ingo:Contents ingolantschner$ sudo rm CodeResources
    Password:
    rm: CodeResources: Operation not permitted

Lösung: Im Finder ist dieser Link dann aber problemlos zu löschen. Und auch der gesamte Verzeichnisbaum Backups.backupdb lässt sich einfach in den Papierkorb werfen. Von dort ist es dann in zwei Schritten auch zu entfernen. (Ich musste den Papierkorb zwei mal entleeren, bis alles weg war.)

Hinweis

In Snow Leopard wird man das tool fsaclctl vergeblich suchen – es wird nicht mehr angeboten. Gerüchteweise kann man aber die Version vom Leopard auch in Snow-Leopard verwenden (man muss es sich halt auf den Schneeleo-Rechner von einer alten Installation kopieren.) Ein weiteres Gerücht besagt, dass man im Single User Mode (cmd + S bei Ertönen des Startgongs drücken) mit rm -rf alles ohne Rückfragen und Einschränkungen löschen könne. Nun ja, das auszuprobieren überlasse ich nun jemand anders – ich bitte um Kommentare :-)

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Garmin nüvi 550: „Too many gpx Files“

31. Juli 2009

Das Nüvi startet und meckert, dass es zu viele GPX-Dateien hat und man möge doch einige davon löschen. Doch in dem Ordner Garmin/gpx sind keine gpx-Dateien zu finden.

Die Ursache sind die zuvor via Mac-GUI (Finder) gelöschten Dateien, die sich im Papierkorb (Trash) befinden. Sichtbar werden sie wenn man sich auf der Commandline den Ordner /Volumes/.Trashes ansieht (ls -a /Volumes/GARMIN).

Lösung: Ausleeren des Papierkorbes, während das Garmin-Gerät angesteckt und eingehängt (mounted) ist.

Ein ähnliches Problem scheint es auch mit dem Recycle-Bin in Windows zu geben.

Siehe auch: http://garminoregon.wikispaces.com/Issues+Basic+Operations

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Diskimage-File (img) mit dd auf OS X erstellen

1. Juli 2009

Wer z.B. ein ext2fs oder ext3fs in Form einer startfähigen Speicherkarte oder anderen Mediums hat, möchte davon vielleicht eine Kopie in eine Datei oder auf ein anderes Medium erstellen. Das Festplatten Dienstprogramm von OS X eignet sich dazu nicht. Dafür kann das aus der UNIX-Welt kommende dd (disk dump) dies erledigen. Und so geht es:

Um von einer Disk (z.B.  SD-Karte mit startfähigem Ubuntu-Linux) eine Kopie in eine Datei zu erzeugen und diese dann für die Erzeugung beliebig vieler „Clones“ dieser SD-Karte zu verwenden, gebe man diese Komandos auf der Komandozeile (im Terminal) von Mac OS X ein:

$ sudo -s 
# diskutil list
/dev/disk0
 #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
 0:      GUID_partition_scheme                        *232.9 Gi   disk0
 1:                        EFI                         200.0 Mi   disk0s1
 2:                  Apple_HFS Macintosh HD            232.6 Gi   disk0s2

# --> Einlegen der SD-Karte mit dem z.B. starfähigen Ubuntu

# diskutil list
/dev/disk0
 #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
 0:      GUID_partition_scheme                        *232.9 Gi   disk0
 1:                        EFI                         200.0 Mi   disk0s1
 2:                  Apple_HFS Macintosh HD            232.6 Gi   disk0s2
/dev/disk1
 #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
 0:     FDisk_partition_scheme                        *3.7 Gi     disk1
 1:                      Linux                         3.5 Gi     disk1s1
 2:                 Linux_Swap                         219.6 Mi   disk1s5

# --> Ok, wir wissen nun dass diese als /dev/disk1 angesprochen werden kann.

# diskutil umount /dev/disk1
# dd if=/dev/disk1 of=Zauberkarte.img
7729152+0 records in
7729152+0 records out
3957325824 bytes transferred in 631.937897 secs (6262207 bytes/sec)
# --> Der Inhalt von disk1 wurde nun in die Datei Zauberkarte.img kopiert

# --> Die Karte, von der kopiert wurde aus dem Kartenleser nehmen und
#     stattdessen die neue, zu überschreibende Karte einlegen.

# diskutil list
/dev/disk0
 #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
 0:      GUID_partition_scheme                        *232.9 Gi   disk0
 1:                        EFI                         200.0 Mi   disk0s1
 2:                  Apple_HFS Macintosh HD            232.6 Gi   disk0s2
/dev/disk1
 #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
 0:     FDisk_partition_scheme                        *3.7 Gi     disk1
 1:                 DOS_FAT_32 NO NAME                 3.7 Gi     disk1s1

# diskutil umountDisk /dev/disk1
Unmount of all volumes on disk1 was successful

# dd if=Zauberkarte.img of=/dev/disk1 bs=1m
3774+0 records in
3774+0 records out
3957325824 bytes transferred in 617.424331 secs (6409410 bytes/sec)

# --> Fertig, die Karte im Leser ist nun eine exakte Kopie des Images Zauberkarte.img

Fehler „Resource busy“:

Es kann folgender Fehler beim Kopieren der IMG-Datei auf die frische Karte auftreten: dd: /dev/disk1: Resource busy

$ diskutil umount /dev/disk1
$ sudo dd if=Zauberkarte.img of=/dev/disk1 bs=1m
dd: /dev/disk1: Resource busy

Der Fehler war, dass anstelle von umountDisk der Befehl unmount verwendet wurde, das nur einzelne Partitionen und nicht die ganze Disk aushängt.

So ist es richtig:

$ diskutil umountDisk /dev/disk1
Unmount of all volumes on disk1 was successful
$ sudo dd if=Zauberkarte.img of=/dev/disk1 bs=1m

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Foldings für pod und HERE-Documents in TextMate

23. Juni 2009

Um die mitunter längeren HERE-Dokumente sowie die Dokumentationen zwischen =pod und =cut in TextMate einklappen zu können, muss man dessen Voreinstellungen ein wenig ergänzen:

Im Bundle-Editor die Language-Grammar für Perl öffnen und die Regex für foldingStartMarker und foldingStopMarker ergänzen:

foldingStartMarker = '(/\*|(\{|\[|\()\s*$|=pod|<<\s+"\s*END_HERE")';
foldingStopMarker = '(\*/|^\s*(\}|\]|\)|=cut|\s*END_HERE))';

Damit die Foldmarker dann auch zu sehen sind, muss man sich an die folgenden Konventionen halten:

1. POD-Abschnitte immer mit =pod einleitenund =cut beenden (letzteres wird von Perl ohnedies verlangt).

2. Here-Dkumente immer mit END_HERE terminieren.

Und falls man die Rechtschreibkontrolle auch in den PODs haben will, lese man bei der glücklichen Giraffe nach

http://happygiraffe.net/blog/2006/06/22/spellchecking-pod-with-textmate/

(Allerdings stimmt der Scopeselektor dort nicht, dieser lautet richtig comment.block.documentation.perl )

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OpenStreetMaps auf Garmin nüvi 550

15. Mai 2009

Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer eines nüvi 550 GPS von Garmin. Die Karten dafür kann man sich für teures Geld kaufen, gecrackte Versionen auch kostenlos (aber natürlich illegaler weise) downloaden oder auf die vom Projekt Open Street Map (OSM) zur Verfügung gestellten Karten zurück greifen. Der Vorteil von OpenStreetMap liegt auf der Hand: Die Kosten sind gering (man kann ja ab und zu was spenden) und Fehler im Kartenmaterial können sofort ausgebessert werden.

Die Installation der Karten von OSM auf dem GPS-Gerät erscheint zunächst einmal sehr kompliziert. Das liegt u.a. daran, dass OpenStreetMap die Basis für Karten in jeder Form und Größe und für verschiedenstee Zwecke und Geräte darstellt. Daher gibt es eine Vielzahl von Anleitungen und FAQs, durch die man sich erst einmal durcharbeiten muss, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Für mich als Mac-Anwender und Besitzer eines aktuellen Gerätes von Garvin, reduzierten sich die nötigen Schritte auf das Folgende und solange ich keine Mountainbike-karte benötige, lässt sich alles mit Tools erledigen, die am Mac auch probemlos laufen. Ich hoffe mit diesem Artikel so manchem die mühsame Suche in diversen Wikis und Foren zu ersparen.

Vorbereitung

Um die nachfolgende Anleitung ausführen zu können, benötigt man einige Anwendungen. Von Garmin sollte man sich zumindest RoadTrip (auf Windows entspräche das dem Programm MapSource) und MapInstall herunterladen und installieren.

Zusätzlich wird das Programm Gmapi Builder benötigt. Download der graphischen Version http://berteun.nl/gmapibuilder/Gmapibuilder.dmg (aktueller Link siehe Kommentare). Benötigt wird Gmapi Builder um das für das Windows-Programm  MapSource vorbereitete Verzeichnis in ein für das Mac-Programm RoadTrip passendes gmapi-Paket zu verwandeln.

Schritt für Schritt

Download der vorbereiteten Kartenmaterials. Dieses besteht aus einer großen Anzahl von IMG-Dateien und einer TDB-Datei. Für Europa  sind diese  alle zusamengepackt in dieser Datei zu finden:
http://openstreetmap.teddynetz.de/latest/eu.tgz
(Falls man einen anderen Ausschnitt will: Ein Verzeichnis ähnlicher Dateien und alternativer Downloadmöglichkeiten ist hier zu finden.  http://wiki.openstreetmap.org/index.php/User:Computerteddy .  Interessant ist das z.B. wenn man nur Deutschland oder die ganze Welt auf seinem Garmin-GPS haben will.)

Die tgz-Datei wird von OS X nach dem Download sofort in eine tar-Datei umgewandelt, die dann wiederum mittels Doppelklick in ein Verzeichnis eu ausgepackt wird. Dort ist u.a. die besagte und für den nächsten Schritt benötigte tdb-Datei zu finden.

Start der zuvor Installierten Anwendung Gmapi Builder. In deren GUI ist dann der Pfad und Name der tdb-Datei anzugeben. Der Rest wird vom Programm i.A. richtig erkannt und ausgefüllt, so dass man nur noch auf Convert klicken muss.

Das so entstandene gmapi-Paket muss dann nur noch anklicken  und schon ist die Karte in Roadtripp zur Auswahl verfügbar.

Um sie dann auch noch am Garmin Device (bei mir das nüvi 550) zu haben, rufe man MapInstall auf. Dessen GUI ist selbsterklärend. Man bedenke aber, dass bei großen Karten die Übertragung mehrere Stunden in Anspruch nehmen kann. (Im Fall der Europakarte, auf der diese Anleitung beruht, sind es auch Stunden. Von der Installation der Weltkarte würde ich also Abstand nehmen.)

Was kann die OSM-Karte?

Die so installierte Karte ist ja nun sowohl in RoadTrip am Computer als auch am nüvi verfügbar. Die OSM-Karte ist sehr detailreich, genau und aktuell. Vor allem als Fußgänger und Radfahrer im urbanen Bereich (konkret habe ich bisher den 6. Bezirk in Wien genauer unter die Lupe genommen) freut man sich über Telefonzellen, Wasserstellen, Fusswege und Spielplätze. Das sind alles Details die auf den Garmin-Karten nicht zu finden sind. Auch war z.B. auf der Garmin-Karte ein Kino an der falschen Stelle, während die OSM-Karte hier viel genauer war. Öffentliche Verkehrsmittel sind teilweise erfasst.

Besser ausgestattet ist die Garmin-Karte was z.B. KfZ-Werkstätten betrifft aber auch Lokale und Gaststätten sind sehr viele erfasst  – leider nicht immer aktuell. Dafür fehlen die Öffis vollständig.

Der größte Vorteil der Garmin-Karte ist aber, dass man nach Adressen suchen kann und die Möglichkeit des Routings. Die wie oben importierte OSM-Karte kann das nicht (beim Import mit einem anderen Verfahren geht das aber sehr wohl, siehe unten). Was ich auf der OSM-Karte suchen kann, sind Points of Interest (POI). Das funktioniert ganz gut, wenn diese korrekt eingepflegt wurden. So findet z.B. die Suche nach „Trinkwasser“ alle jene Punkte, die im name-tag „Trinkwasser“ stehen haben. Nach anderen tags, wie z.B. jenem das auch für die Auswahl des Symbols verantwortlich ist  „amenity:drinking_water“ kann nicht gesucht werden. Das hat zur Folge, dass solche Punkte zwar auf der Kartenansicht im RoadTripp aufscheinen, aber mittels Suchfunktion nach „drinking_water“ nicht zu finden sind. Das tut vor allem dann weh, wenn solche Punkte von verschiedenen Personen erfasst wurden, die zwar alle konsequent das generische tag „amenity:drinking_water“ setzen, bei der Namensgebung aber die erlaubte Freiheit sich nehmen: Trinkwasser, Trinkbrunnen, Wasserstelle, Brunnen wären alles passende Inhalte für das name-tag. Am nüvi selbst, ist ein Suche nach dem POI „Trinkwasser“ gar nicht möglich. Sehr wohl aber werden Öffis, Polizei, u.ä. gefunden. Die dahinter stehende Logik ist mir noch nicht klar dürfte aber darin begründet sein, dass im Gegensatz zu dem Garmin-eigenen IMG-Format das OSM zugrundeliegende Namensschema beliebig erweiterbar ist.

Routing-fähige Karten aus OSM-Daten

Wer eine routuingfähige Karte möchte dem sei die auf OSM-Basis erstellte Karte der Mountainbiker empfohlen. In Wien habe ich diese kurz getestet und sie führt einen tatsächlich recht brav über Radwege und durch Einbahnstraßen – auch dann, wenn man kein Bergradl hat :-)

Info und Download hier http://openmtbmap.org/

Tipp: Auf meinem System konnte das mit dem Gmapi Builder erzeugte gmapi-Paket nicht richtig installiert und in Roadtrip nicht verwendet werden. Hier musste ich erstmals ein in einer VM installierten Windows-Rechner in Betrieb nehmen, das Material (tdb- und img-Dateien) nach MapSource (RoadTrip-Entsprechung auf Windows) importieren und dann mit dem Mac-Converter von Garmin in ein gmapi-Paket umwandeln. Dieses so erzeugte gmapi-Paket hat sich dann am Mac wiederum problemlos in Roadtrip einbinden und von dort auf das nüvi kopieren lassen.

Fazit

Für Autofahrten ist der City Navigator (bei mir die Version 2010) von Garmin, die ja auch kostenlos im nüvi mitgeliefert wird bis auf weiteres erste Wahl:  Tankstellen, KfZ-Werkstätten und Restaurants sind in großer Zahl erfasst. Für Fussgänger im urbanen Bereich sind Karten die aus den OSM-Datenbeständen erstellt wurden schon sehr brauchbar und eine wirklich ersntzunehmende Alternative, die heute schon in manchen Belangen den kommerziellen Garmin-Karten überlegen sind. Keine Erfahrung habe ich bisher wie die auf OSM basierenden Karten im ländliche Raum oder anderen Städten ausgestattet sind. Und eines habe ich mir auch schon hinter die Ohren geschrieben: Neben dem nüvi nehme ich immer noch Stadtplan, Kompass, Karten und andere Orientierungsutensielien mit, die keinen Akku brauchen, kein Betreibssystem haben, das sich mal eben so „aufhängt“ und auch dann noch Ihre Dienste tun wenn sie einem von weit oben auf den Boden fallen.

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Hochauflösende Diashow / Präsentation mit iMovie HD

23. Juli 2008

Mit iPhoto lassen sich sehr einfach Diashows mit hinterlegter Musik und Ken-Burns-Effekten erzeugen. Die Weitergabe dieser Multivisons-Shows ist aber nicht so einfach. Die Exportmöglichkeiten reduzieren die Auflösung der Bilder, so dass diese hässlich werden. Hochauflösende Diashows bzw. Präsentationen lassen sich besser in iMovie (ich verwende nach wie vor iMovie 6) erzeugen.

Wichtig ist, dass man bei der Erstellung des Projektes das Videoformat (relativ klein und unten, rechts von einem kleinen Dreieck im Dialogfeld „Neues Projekt“ zu finden) auf HDV 720p (eine vertikale Auflösung von 720 Punkten genügt derzeit wohl) definiert – sonst nimmt iMovie PAL mit nur 768×526 Bildpunkten an und reduziert die Auflösung aller Bilder entsprechend.

Als erstes füge ich gerne die Tonspur hinzu – dann weiss ich in etwa wie lange die Präsentation werden soll und kann mir so die Anzeigedauer je Bild ausrechen.

Dann muss man beim Hinzufügen der Bilder beachten, dass man über die Bildeinstellungen eine ersten Bildes schon einmal die Dauer der Anzeige je Bild und den Zoomfaktor für den Start von Ken Burns Effekten sinnvoll einstellt. Da ich z.B. nicht alle Bilder bewegt einbinden will und gerne das gesamte Bild sehen möchte schalte ich den Effekt aus und achte auf einen Faktor von 1.

Als nächstes kommen ev. Filter (Sepia, …) und die Übergänge dazu – letztere verkürzen die Länge der Videospur! (Wohl wegen der Überschneidungen)

Zuletzt fügt man die Titel hinzu.

Export hochauflösender Diashows aus iMovie

Das mühsamste ist die richtigen Einstellungen zu finden, so dass der exportierte Film ruckelfrei abläuft und die Bilder scharf dargestellt werden. Ich hab nach langem Probieren diese Einstellung gewählt

Entscheidend war unter anderem, dass man die Bildrate auf 24fps fix einstellt – vor allem bei längeren Filmen. Dazu noch das Hackerl gesetzt bei „Deinterleaced“ und ich hab einen ruckelfreien Film mit gestochen scharfen Aufnahmen bekommen.

Lässt sich sowohl am Mac als auch unter Windows XP (bei installiertem QuickTime 7) abspielen.

Größe: Ein 7 Minuten „Film“ in HD (1280×720) wird bei dieser Einstellung knapp 900 MB groß – wenn man die Qualität im Compressor von „Optimal“ auf 75% reduziert, werden daraus 717 MB – die Einsparung hält sich also in Grenzen und wenn man genau schaut, sieht man den Qualitätsunterschied.

Im Quicktime wird dann diese Info angezeigt: