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Garmin nüvi 550: „Too many gpx Files“

31. Juli 2009

Das Nüvi startet und meckert, dass es zu viele GPX-Dateien hat und man möge doch einige davon löschen. Doch in dem Ordner Garmin/gpx sind keine gpx-Dateien zu finden.

Die Ursache sind die zuvor via Mac-GUI (Finder) gelöschten Dateien, die sich im Papierkorb (Trash) befinden. Sichtbar werden sie wenn man sich auf der Commandline den Ordner /Volumes/.Trashes ansieht (ls -a /Volumes/GARMIN).

Lösung: Ausleeren des Papierkorbes, während das Garmin-Gerät angesteckt und eingehängt (mounted) ist.

Ein ähnliches Problem scheint es auch mit dem Recycle-Bin in Windows zu geben.

Siehe auch: http://garminoregon.wikispaces.com/Issues+Basic+Operations

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Landkarten aus dem OSM-Datenmaterial erstellen

20. Mai 2009

Grundlagen

Das Datenmaterial von Open Street Map (OSM) liegt im XML-Format vor. Jeder „Node“ ist mit seinen Koordinaten und verschiedenen zusätzlichen Informationen wie Name, Art des Nodes und Ersteller bis hin zu Öffnungszeiten, erlaubter Fahrtrichtung und vielem anderen mehr erfasst.

Mit einem Script, das selber wiederum im XML verfasst wurde (XSLT) wird dieses Material in eine Verktorgrafik umgewandelt. Als Vektorformat kommt dabei SVG zum Einsatz, das selbst ebenfalls ein XML-Format ist.

Da man recht unterschiedlich aussehende Karten aus ein und dem selben Basismaterial erstellen kann, kommen noch weitere Dateien (Typdefinitionen) bei der Umwandlung zum Einsatz. Diese legen dann beispielsweise fest, welche Deatils angezeigt werden, welches Symbol für zum Beispiel eine Apotheke verwendet wird oder in welcher Farbe Straßen erster Ordnung gezeichnet werden.

Erstellung einer Landkarte

Um eine Karte zu erstellen muss man einerseits sich die Tools dazu besorgen anderseits die XML-Daten für das gewünschte Gebiet.

Installation der Tools

Die Tools sind am einfachsten via svn auf den loaken Rechner zu spielen

$ svn co http://svn.openstreetmap.org/

XML-Daten

Die  XML-Daten für den gewünschten Kartenausschnitt, kann man sich direkt von der Webpage herunterladen mittels der dort via Browser verfügbaren Exportfunktion. Als Format ist klarer Weise XML auszuwählen. Exportiert wird der aktuelle Kartenausschnitt. Falls man größere Kartenausschnitte benötigt, gibt es auch alternative Downloadmöglichkeiten bis hin zum gesamten Datenbestand (=Weltkarte). Wenn man der Datei gleich den Namen data.osm gibt, spart sich im nächsten Schritt das Umbenennen.

Das Komando zur Erstellung einer Karte lautet dann:

$ mv data.osm svn.openstreetmap.org/applications/rendering/osmarender/xslt
$ cd svn.openstreetmap.org/applications/rendering/osmarender/xslt
$ xsltproc osm-map-features-z17-Ingo.xml > map04.svg

xsltproc ist der XSLT-Prozessor (ähnlich dem Perl-Binary das Perlscripte interpretiert); xsltproc ist auf OS X (zumundest ab 10.5) vorinstalliert.

osm-map-features-z17-Ingo.xml ist das von mir leicht veränderte Stylesheet; es teilt dem Prozessor mit, was wie umgewandelt und somit dargestellt werden soll. Dort habe ich z.B. eine Regel ergänzt, die Apartments mit einem von mir definierten Symbol auf der Karte anzeigen.

map04.svg ist die im Verktoformat auszugebende Karte

Und die eigentlichen XML-Daten sind in der Datei data.osm, deren Name ist in dem Stylsheet „hart“ definiert (data=“data.osm“).