
iMovie Exportformate: Wie bekomme ich hohe Qualität?
10. November 2007iMovie und Quicktime: gestochen scharfe Titel statt zerfranster Ränder
Beim Export einer selbst produzierten Star Wars Episode ist mir beim Export aufgefallen, nein es stach mir schmerzhaft ins Auge, dass die Titel-Schriften insbesondere vor bewegten Bildern ganz grauslig unscharf und am Rand zerfranst gezeigt werden. Nach einigem Probieren mit x verschiedenen Formaten, fand ich die Lösung an einem ganz anderen Ort – nämlich beim Quicktime-Player. Der hat eine Option „Hohe Videoqualität verwenden (falls verfügbar)“ – und die war abgeschalten. Somit hab ich das Bild zerfranst gesehen, auch wenn es besser darstellbar gewesen wäre.

Zu den Exportformaten:
- Normaler DV-Export -> unscharf:
- Video: DV, 720 x 576 (768 x 576), 16,7 Mill.
- Audio: DV, Stereo, 32,000 kHz
- Dateigröße (Festplatte/lt. Quicktime): 2,43GB/4,87
- Quicktime, komprimiert -> gestochen scharf:
- Video: 16 Bit Integer (Little Endian), DV, 720 x 576 (768 x 576), 16,7 Mill.
- Audio: Stereo (L R), 48,000 kHz
- Dateigröße: 2,53GB/2,53GB
- MP4-komprimiert -> Titel scharf, Komprimierung am Bild aber sichtbar („JPEG-Quadrate“):
- Audio: AAC, Stereo (L R), 32,000 kHz
- Video: H.264 Decoder, 768 x 576, 16,7 Mill.
- Dateigröße: 1,9MB (sic!)/30MB
Fazit: Mit einem komprimierten Quicktimefilm, der um nur 100MB größer ist, als die bei mir voreingestellten DV-Exportoptionen, erreicht man eine signifikant bessere Qualität. Wenn man geringe Abstriche an die Qualität in Kauf nimmt, kann man die Dateigröße auf durchaus webtaugliche 1,9 MB reduzieren – und dass bei der vollen Größe von 768×576 Bildpunkten!
Anmerkung/ToDo: So jetzt ist zwar die Schrift im Titel scharf, dafür sind die bewegten Bild „kammig“ …
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